7. Das Heer / Shi
Aktuelles Hexagramm
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Aktueller Zustand
Das Heer erfordert Beharrlichkeit und einen erfahrenen, charakterstarken Führer; unter solcher Leitung entsteht Glück und Segen ohne Tadel.
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Linie 6: Der große Fürst erlässt seine Befehle, gründet neue Staaten und belehnt verdiente Häuser mit Landbesitz, doch unwürdige oder gemeine Menschen sollten niemals mit Machtbefugnissen betraut werden.
Linie 5: Befindet sich Wild auf dem Felde, ist es förderlich, den Kampf entschlossen zu führen, was ohne Tadel bleibt; führt jedoch der Erfahrene das Heer, während Unreife das Kommando an sich reißen und nur Niederlagen heimbringen, führt selbst Beharrlichkeit ins Unheil.
Linie 4: Wenn das Heer angesichts einer Übermacht geordnet zurückweicht und eine strategische Position einnimmt, so ist dieses besonnene Handeln ohne Tadel.
Linie 3: Wenn das Heer womöglich Leichen auf dem Wagen mitführt oder die Befehlsgewalt durch Unbefugte usurpiert wird, so bedeutet dies schweres Unheil.
Linie 2: Wer sich als Führer inmitten des Heeres befindet und die Geschicke der Gemeinschaft teilt, erlangt Glück und bleibt ohne Tadel; der König verleiht ihm dafür dreifache Auszeichnungen und Anerkennung.
Linie 1: Ein Heer muss nach strenger Ordnung und klarer Disziplin ausziehen; ist die Organisation mangelhaft oder die Führung unklar, so führt dies unweigerlich ins Unheil.